Handwerk

Brief

Anschreiben

Sehr geehrte Damen und Herren,

das frühere Wiki 'Beggar's Handwerk' heißt neuerdings schlicht 'Handwerk' und stellt eine kleine Sammlung von Texten dar, die zur Beschreibung der Kunstsache von Mathias Schneider, *1975 dienen sollen. Er ist in der Stadt Offenburg im Landkreis Ortenau nahe dem Schwarzwald beheimatet. Hier lebt und arbeitet er. 

Die Internetseite hier ist für ein kleines Publikum bestimmt, das ein gewisses Interesse an seiner Kunstform mit sich bringt.

Hier möchte der Autor einige der Gedanken und Ideen vorstellen, die ihm für seine Sache wichtig erscheinen. Er wünscht sich, dass sie anerkannt werden. 

Die Menschen, welche hierher gefunden haben, möchte er gerne freundlich begrüßen. Sehen Sie sich auf der Textsammlung doch bitte gründlich um. 

Die Arbeitsmethode von ihm ist frei gewählt. Eine zurechtgeschusterte Methode ist es noch dazu. Seinen Bezug zur Methodik der Sprachgestaltung hat der Autor sich bewahrt. Seit dem Jahr 1995 hat er sich intensiv mit der sprachlichen Darstellung seiner Gedanken und Ideen auseinandergesetzt. 

Bei sich zuhause, am Arbeitstisch sitzend, gestaltet er diese Dinge, weil sie wichtig für ihn sind. Er hat mehr und mehr dabei zu sich gefunden. 

Er wünscht Ihnen nun viel Freude beim Lesen der Texte in dieser Kartei und verbleibt

mit freundlichem Gruß

der Autor Mathias Schneider

Dokumentation

Eine kurze Besprechung

Manche der Kunstwerke, welche ich im Internet schon öffentlich vorgestellt habe, tragen durchaus den Charakter von Anfängerwerken an sich. Ich bezeichne das, was ich da getan habe, als eine Installation des 'Art-Trash'. Dabei habe ich so manches eigene, vielleicht auch unvollkommene Werk zur Betrachtung bereitgestellt. 

Was habe ich damit bezweckt? - Meine Werke habe ich stets allesamt als zueinander gleichwertig angesehen. Da bedeuten sie mir auch etwas. So möchte ich sie darstellen, dass das Ganze davon sichtbar wird, was sie ausmacht. Darum möchte ich auch auf keines davon verzichtet haben, während ich meine Werkschau ausgestalte.

Das dargestellte Material soll jenen Anteil von mir am gegenwärtigen Geschehen verkörpern. Das Gesamte davon macht es aus, was er bedeutet. Eine vollständige Schau davon habe ich darum eingerichtet und mich so als ein Mensch unter Menschen verwirklicht. Die damit verbundene Sichtweise auf die gegenwärtige Zeit möchte ich geklärt wissen. Davon habe ich mir einen Zugewinn versprochen. Die Kunst stellt per se keinen Selbstzweck dar. So denke ich und ich stehe auch dazu. Das sind alles Anhaltspunkte auf einem Weg zur Verwirklichung im Leben als Mensch. So habe ich das praktiziert. Da dient sie mir zur Findung bei einer eigenen phänomenologischen Erfahrung. 

Da habe ich die Materialien penetriert und manches Motiv gemalt. Ich mache das, auf dass dabei eine gute Ausbeute zustande kommt. Was ich für eine Kraft eigne, möchte ich am Werk anbringen und mit dem Werk aufzeigen. Was meine Kunstform bei mir an Impulsen freigesetzt hat, hat mich auf eine mögliche und auch bedeutsame Auseinandersetzung mit dem mir eingegebenen Guten vorbereitet. 

Ich habe die Sache eines Menschen als eine Folge all seiner Werke angesehen. Aus ihnen schöpft der Mensch grundsätzlich seine Befähigungen und schließt somit mit ihrer Zuhilfenahme die Zugänge und Wege auf, wo er eintreten darf und welche er begehen kann. 

Alle echten Bestandteile der Welt sollen vollkommen zurecht vor uns bestehen. Da haben wir sie unabhängig voneinander aufgefasst, aber oftmals das Gleiche gesehen. Eine Einigkeit hat unter uns für manche Sache bestanden.

Dokumentation

Ein Hinweis

Eine regelrechte Einfachheit gelte es innerhalb dieses Daseins zu verwirklichen. Da soll es genügen, dass wir unsere Gedanken so geäußert haben, wie sie bei uns vorgekommen sind. Schauen wir uns einmal das Gegebene an. Wir möchten es in demjenigen Zustand belassen, wie es uns gerade erschienen ist. Derweil bewerten wir, was da vorkommt. Es würde nicht immerzu bei uns vorauszusetzen sein, dass die eigenen Dinge gut von ihrer Art sind. Manches davon wird auch verkehrt oder unrichtig sein und gestört haben. 

Eine Einfachheit besteht von sich aus. Das soll man mir glauben können. Sie entspringt einer klaren Quelle. Mit jedem weiteren, richtig gesetzten Wort ist diesem Sachverhalt gut entsprochen worden. Da soll es zu erwarten sein, dass die Bedeutung davon klar hervortritt. Es ist unser Zugang zur Wahrheit alsbald entstanden. Da bedenken wir uns in einer plausiblen Weise. Das dabei aufgefundene Material soll uns einleuchten. Damit habe ich meine Arbeit anerkannt. 

Zuweilen kommen mir ergänzende Gedanken in den Sinn, welche ich in den Bestand meiner Schriften integrieren möchte. Das mache ich dann auch. Dabei weiß ich gut, dass meine neu erstellten Texte wiederum alle Mängel eines anfänglichen Textes aufweisen können. Somit wartet erneut mancher Berg an Aufgaben auf mich. Da ich mein Werk als einen persönlichen Beitrag ansehe, leiste ich das gerne.