Handwerk

Affirmation

Der Sachverhalt, dass eine Leere der rechte Zustand aller Gefäße ist, zu welchem sie einsetzbar sind, soll uns daran erinnern dürfen, wie wir uns von allen Arten des Üblen freimachen können. Da wollen wir nachlassen und aufgeben, was wir zuvor noch in Händen gehalten haben. Alle Beherrschung wird uns somit zuteil, weil wir innegehalten haben.

Gedanke

Aufgabe des Bestehenden

Das Phänomen der Energie besteht für die Natur im Übermaß und möchte aufgelöst werden. Dazu geben wir sie ab.

Es würde nicht leicht sein, das zu bewerkstelligen. Alle Arten der Energieabgabe funktionieren allein nur auf eine endliche Weise. Was uns daraufhin verbleibt, ist ein Dasein der Drangsal. Alles strebt seinem Niedergang entgegen. Da wäre es nicht einfach, eine gute Orientierung von sich aufrecht zu erhalten. Andauernd müssen wir unsere Richtung ändern, um auf dem Weg zu bleiben. Ein solcher besteht durch unser Dasein. Wir sind seine Verkörperung.

Der Sinn unseres Daseins besteht dank dessen Erhaltung. Dazu schauen wir auf die Lebensqualität und sichern eine solche ab. Manches erfahren wir dabei, was uns widerstrebt hat. Das wäre allein nur natürlich, dass wir nicht mit allem grün gewesen sind. Manche Geborgenheit ist uns bereits verlorengegangen. Um solchen Sachverhalten gerecht zu sein, lösen wir die Kräfte bei uns auf. Dadurch werden wir stark. So sind wir dem eigenen Leben bald gewachsen.

Doch ein solches Unterfangen würde nicht ohne einen Zusammenhalt des uns Gegebenen erreichbar sein. Da halten wir und lösen wir die Dinge bei uns. Achten wir dabei auf den Fortgang der Erscheinungen, so erkennen wir es gewisslich an den Phänomenen, dass sie sich allesamt verstärken und steigern. Alles sträubt sich gegen eine Veränderung. Darum geben wir uns zuweilen einen Ruck und halten das auf. Das Ziel davon wird ein stiller Moment der Ruhe sein. Ein solcher wäre zu erreichen. Ein Wandel des Gegebenen bringt dessen Auflösung sicherlich mit sich.

Das Leben ist schön. Dass es einfach sein wird, das hat niemand gesagt. (Zitat) Da gehen wir weiter und geben alldem, was sich von uns lösen möchte, die Freiheit dazu. So finden wir zu einer verbesserten Ausgangssituation.

Ein Weg möchte von uns gegangen werden. Wir erkennen es bald, dass es zwei absolut unterschiedliche Arten der Emanation solcher Wege gibt. Da sollen die verkehrten Wege als Durchkreuzungen der bestehenden Wege verstanden werden. Das führt zu mancher Irrung und verwirrt die Sinne des Menschen. Dagegen wären die richtigen Wege jene von Bestand. Für sie soll gelten dürfen, dass sie eigentliche Fortsetzungen der bereits vorgekommenen Wege verkörpern. Dementsprechend werden sie an ihrer tangentialen Angliederung an das Bestehende zum Moment ihres Vorkommens zu erkennen sein.

Täuschen wir uns darum bitte nicht über den Wert solcher Wege. In einer Welt, in der die Zeit durch eine sich wandelnde Figur verkörpert wird, wandelt sich alles Gegebene permanent. Da würde noch das beste Mittel bald schon zu nichts mehr gut sein, weil es irgendwann nicht mehr zur Gegebenheit der Dinge gepasst hat. Darum sollen wir uns dazu zeitnah bereitmachen, das Gegebene wahrzunehmen und das Erforderliche zu tun.

Gedanke

Vom Lichten und Guten

Die Physis eines Menschen werde nicht mit Kräften beaufschlagt. Das wahre Wesen des Menschen soll formlos sein.

Alles Werkschaffen führt zu Reaktionen. Die Substanz ist hart, ihre Natur ist eine Gewalt. Uns Menschen prägt das Gegebene.

Gut wird es da sein, wenn wir auch wieder davon ablassen können. So werden wir uns zu erholen wissen.

Wer sein Glück aber andauernd von einer solchen Struktur, wie sie von der Substanz abgebildet wird, herleiten möchte, der kann sich eigentlich gleich die Mühe machen unterzugehen. Alles, was so zu gewinnen sein wird, könnte nicht wirklich glückverheißend sein. Das Leben eines Menschen wäre in seiner Unabhängigkeit von solchen Dingen richtig aufzufassen. Die Sache des Menschen ist eine Klarheit der Erscheinung, sie wird aber keine Gebundenheit an die Verausgabung sein.

Mancher einfache Gruß und manche Floskel haben zuweilen schon einen höheren Wert als manches Buch für den Menschen gehabt. Das Wetter und die Zeit bringen derweil manchen Sturm mit sich, dem es standzuhalten gilt.

Segelschiff, Tuschezeichnung, aquarelliert

Idee

Distanz und Nähe

Zur Zukunft gibt es keine Distanz. Alles kann wahr werden, weil das erforderliche Grundmaterial dazu bereits gegeben ist. Da bewahren wir uns eine Hoffnung und wenden sie auf unser Dasein als Prinzip an. Da erfahren wir manchen Rückhalt dadurch.

Wir versuchen es, den Idealen von uns gerecht zu sein. Genährt durch einen gewissen Mut, welcher uns dank unserer Hoffnung verliehen wird, gestalten wir den eigenen Lebensweg. Getreu unseres eigenen Wunsches erfüllen wir uns manchen Willen.

Eine Distanz bestünde nicht einmal für das Vergangene. Wir haben kein räumliches Verständnis von Zeit. Wir fassen sie zwar linear auf, aber wir wissen dass die Grenzen davon durch die Gegenwart bestehen. Da wird das alles obsolet sein. Wir erinnern uns gerne daran, wie wir früher gelebt haben. Da sprechen wir mit Freunden davon. Darum ist uns dieses Dasein so gewiss. Wer seine Existenz im Blickwinkel hat, kann vor anderen Menschen bestehen. Dazu sichern wir das Gegebene bereitwillig ab.

Gedanke

Eine Ausrüstung des Menschen

Jene Fragestellung, welcherart die Ausrüstung eines Menschen in Wahrheit sein wird, hat sich der Autor Schneider überlegt und dazu manche Antwort gefunden. Darauf möchte er nun erst einmal eingehen, ehe er seine eigene Position dazu verdeutlichen wird. Ein solcher Sachverhalt soll erst danach angesprochen werden.

Man kann sich einen Menschen auf zweierlei Arten denken, um ihn zu verstehen. Da wäre zum Einen der mit Objekten umgebene und mit diesen befasste Mensch zu erkennen. Zum Anderen wird er solche Gegenstände aber auch ablegen können und bar davon zu verstehen sein. Wer er ist, das hängt also davon ab, wie er uns gerade erscheint.

Als Gegenstände kommen allein nur solche für ihn in Frage, welche zu ihm passend sind. Das soll sein Wesen verstärken und seine Natur unterstreichen. Dagegen kann eine falsche Auswahl an Objekten dazu führen, dass ein Mensch sich verliert. Da wird er gebannt und vexiert, paralysiert und verdorben wegen solcher Dinge sein. Manches davon wird ihn eine ganze Weile schwächen.

Als ein Mensch wechsle man immer wieder einmal in jenen Zustand der Unabhängigkeit von den eigenen Mitteln. Wozu bedarf man auch eines fortwährenden Bezugs zu jedwedem Gegenstand? - Das wäre doch arg. wenn wir ohne einen solchen nichts können würden. Man gehe dazu in sich und gebe sie aus der Hand.

Da werden sich andere an diesen genauso wie wir zu erproben wissen. Besitzen soll den Gegenstand im Grunde einmal jener Mensch, welcher ihn zu beherrschen gelernt hat. Das wäre Usus unter den Handwerkern.

Dokumentation

Klare Wege gehen

Auf seine eigene Art macht Schneider tagtäglich das, was ihm Freude bereitet. Da geht er einer regulären Arbeit nach. Das ermöglicht ihm die Freiheit, zuhause künstlerisch tätig zu sein. Die erforderlichen Materialien dazu besitzt er bereits, einen Umgang mit ihnen ist er geübt.

Mancher hat ihn für abgehoben gehalten, weil er es sich angemaßt hat, als Kunstschaffender aufzutreten. Der Beruf eines Künstlers wäre einer, der sehr gute Fähigkeiten und ein umfangreiches, profundes Wissen voraussetzt. Wie soll das zu Schneider passen können? - Mancher hat deswegen lauthals gelacht und sich verschroben verhalten. Doch was soll Schneider anderes damit anfangen, als betreten zu Boden zu sehen? - Das aber würde auf Dauer nicht die richtige Option dazu sein, um das eigene Dasein anzunehmen. Was mit diesem einhergeht, das möchte er anerkennen. Da ist es ziemlich doof für ihn gewesen, dass die Menschen ihn verächtlich behandelt haben. Der Spott und die Häme haben allein nur einen äußerst geringen Nährwert an sich getragen.

Doch das, was da vorgekommen ist, soll auch angesprochen werden dürfen. Darum hält Schneider seine bisherige Haltung aufrecht. Er geht weiter auf dem gleichen Weg. Das möchte er machen und sich so diejenigen Lorbeeren verdienen, welche ihm wirklich zustehen. Möchte das hiermit Gesagte für manchen auch allein nur so frech wie ein Schabernack sein, so macht er das doch wahr. Er setzt sich dabei für seine eigentliche Sache ein wie zuvor auch schon.

Dann, wenn die Leute geistesgegenwärtig sind und ihn dennoch abblitzen lassen oder gar unterbuttern, hat er auch für sie ein paar Antworten parat. Auf den Mund gefallen bräuchte er schließlich nicht zu sein. Seiner Sache ist er sich unterdessen sicher. Es gibt sie ja bereits. So hat sie auch Bestand. Ob das andere Menschen anerkennen, was er bisher getan hat, das würde ihn freilich nicht andauernd zu kümmern brauchen.

Eine solche Freiheit, wie sie für einen Kunstschaffenden gegeben ist, möchte er für sich behaupten. Derweil haben andere Leute seine Arbeiten für beliebig und wertlos erklärt. Das setzt er um. Da ist er zu einem 'Art-Trash'-Aktivist geworden und geht eben nach wie vor zur Grundschule, wenn sie das meinen. Die 32. Klasse hat er, Gott sei Dank, inzwischen bestanden. Der siebte Grad wäre bereits vollendet. Jetzt kann er nochmals lachen. Diese Zitate findet er gut und kann ihnen etwas abgewinnen.

Schneider favorisiert keine Raffinesse, wenn es um die Sprache geht. Auch hat er es weniger mit der Schärfe des Wortes. Was einen anderen Menschen ausmacht, das geht derweil niemanden etwas an. Die Seitenhiebe, welche man in der Gesellschaft hierzulande zeitweise aushalten muss, sind vollkommen überflüssig. Das rechtfertigt einen solchen Verzicht.

Schneider spricht von seinem Kunstschaffen und auch von seiner Person in seiner Kartei. Damit möchte er weitermachen. Er glaubt, dass es kein guter Zustand wäre, wenn man in der Welt vergessen wird und verlorengeht. Die Vernachlässigung wäre ein Abgrund, dem mancher Mensch ausgesetzt ist. Zuweilen haben die Menschen sich auch selbst aufgegeben. Aus diesem Bannkreis möchte Schneider ausbrechen. Da möchte er etwas für sich und seine Mitmenschen freisetzen, das von einigem Wert sein wird. Da sollen die Leute etwas davon einsehen und verstehen können. Dazu soll seine Werkschau online auffindbar sein.

Brief

Anschreiben

Sehr geehrte Damen und Herren,

das frühere Wiki 'Beggar's Handwerk' heißt neuerdings schlicht 'Handwerk' und ist eine kleine Sammlung von Texten, welche zur Beschreibung der Kunstsache von Mathias Schneider, *1975 dienen sollen. Er ist in Offenburg im Landkreis Ortenau nahe des Schwarzwalds beheimatet.

Mit der Bereitstellung des Wikis möchte der Autor Schneider Ihnen einige der Dinge vorstellen, welche ihm dafür wichtig erscheinen, dass Sie gekannt und einander zugeordnet werden. Die Internetseite hier ist für ein kleineres Publikum bestimmt, welches auch ein gewisses Interesse an der Kunst eines Außenseiters mit sich bringt.

Diejenigen Menschen, welche hierher finden, möchte er hiermit gerne freundlich begrüßen. Sehen Sie sich in der Textsammlung doch einfach etwas um und fühlen Sie sich dabei auch bitte wohl.

Was geht hier auf dem Wiki vonstatten? - Jene Arbeitsmethode bei der Erstellung dieser Schrift ist eine weitgehend frei von Schneider gewählte. Eine selbst zurecht geschusterte ist es noch dazu. Einen eigentlichen Bezug zur Sprachgestaltung hat der Autor sich unterdessen bewahrt. Ungefähr ab dem Jahr 1995 hat er sich mit diesem Thema intensiv auseinandergesetzt. Seitdem versucht er es, die eigenen sprachlichen Befähigungen für die nahe Zukunft abzusichern. Das hat sein Glück im Leben mit Sicherheit etwas verstärkt. Von da an hat er das Schreiben einer eigenen Literatur fortwährend zu leisten gepflegt. Zuhause, am Arbeitstisch sitzend, gestaltet er heutzutage solche Dinge, wie sie ihm gut entsprechen.

Er hat mehr und mehr dabei zu sich zurückgefunden. Das Wesen seiner eigenen Person hat er da etwas ergründet. Daraufhin hat er sich bald mit Worten gut im Alltag zu behaupten gewusst. Nach und nach hat sich seine Art, wie er einen Sachverhalt aufzuschreiben pflegt, bei ihm gefestigt. Damit möchte er zufrieden sein. Er traut es sich jetzt schon zu, im Internet auf öffentlich zugänglichen Portalen seine darauf aufbauenden Texte live zu verfassen und Ihnen diese zu einer Lesung direkt zur Verfügung zu stellen, wie sie sind.

Was hat er auf die Weise bereits an Gutem geschafft? - Nun, Schneider hat sich auf eine eigene Zielsetzung bei Werke eingestimmt. Diese möchte er einmal erfüllen. Sie besteht darin, eine Aufbereitung seiner eigenen Dinge auf eine günstige Weise zu leisten, bei der diese im Grunde einfach und klar von ihm benannt werden. Das soll etwas sein, was Ihnen als Leser das Wesentliche seiner Konzeption zugänglich machen wird. Es stellt der Autor das ihm dazu bereits Bekannte an eigenen Gedanken und Ideen in einer möglichst brauchbaren Weise dar. Daran feilt er fortwährend, dass die Form seiner Werke dafür ausreichen wird. Zeitweise hat er seine Schriften dann auch noch um gewisse triviale Bezüge zu gewohnten Dingen ergänzt, damit eine Zuordnung davon zu etwas Bekanntem klar ersichtlich ist.

Es ist so im Laufe der Jahre seit 2011 ein ganzer 'Baukasten' an eigenen Internetseiten bei ihm entstanden. Die Kartei ist sein zweites großes literarisches Werk. Er hat ihr den Namen gegeben. Nahezu täglich setzt er seine Arbeit daran in seiner Freizeit fort. Er hat mit ihr inzwischen manches davon aufbereitet, was ihm wirklich etwas bedeutet.

Das von ihm Gestaltete möchte er jetzt nach und nach zu einem schlüssigen Ganzen ausarbeiten. Das geht er an. Es soll das gesamte Werk von ihm dadurch bündig zu fügen sein, dass er es hier einbindet. Es soll wie ein Korb, bestehend aus geflochtenen Strängen, welche seinen Gedanken und Ideen eigener Art entsprechen, einmal etwas Nützliches sein, was auch von anderen Leuten gut zu verwenden wäre. Zur Vorbereitung der Sache hat er seine Wikis einmal verfasst. Zu einem frühen Zeitpunkt der Aufbereitung seiner Werkschau hat er damit bereits begonnen, so etwas zu erzeugen. Damals ist das alles noch etwas sehr Ungewisses für ihn gewesen. Er hat es ja wirklich nicht vorherzusehen vermocht, was einmal kommen wird und ihm tatsächlich möglich ist. Die Erfüllung der Aufgabe hat mittlerweile schon einiges bei ihm im eigenen Dasein bewegt. So manches ist deswegen für ihn in seinem Leben erträglicher geworden. Er ist somit wahrscheinlich jenem allgemein gültigen Ziel eines Menschen, einen Platz innerhalb der Gesellschaft für sich zu finden, dadurch bereits etwas nähergerückt. Das würde nicht wenig sein, wenn man es bedenkt, was sein Ausgangspunkt gewesen ist.

Die Textsammlungen sollen möglichst auf eine einheitliche Art von ihm ausgestaltet werden. Subjekt und Prädikat werden um jene für die jeweilige Sache erforderlichen Objekte ergänzt, sobald es klar wird, welche das sind. So soll sich die Struktur der hier anzutreffenden Texte von sich aus ergeben, wie sie sich eignet. Das Unmittelbare daran soll die Schriften einer Leserschaft besser zugänglich machen. So etwas kann bewahrt werden. Das zu bewirken ist möglich, wie Schneider glaubt. Das gesamte Netzwerk, bestehend aus den eigenen Schriften, soll dabei bündig erscheinen und mit leichtem Gang zu lesen sein. Dazu soll es hier im Internet auch wirklich vorkommen. Auch eine Publikation von diesen, wie sie sind, in Buchform, etwa als Wiedergabe der Präsenz im Internet im Format '1: 1: 1 = 100 %' steht im Raum und soll irgendwann bewerkstelligt werden. Immerhin haben Sie jetzt schon die Gelegenheit sie zu sichten.

Was bei Schneider an eigentlichen Eindrücken während einer Lesung der Texte seines 'Baukastens' an Gedanken und Ideen aufkommt, das nimmt er als Autor zur Kenntnis und verwertet es hernach, so gut es geht, mit einer eigenen Kraft bei Werke. Da integriert er hier manches davon, was ihm wichtig erscheint. Es haben sich dabei die eigentlichen Stärken und Schwächen Schneiders auf dessen Kunstschaffen samt seiner Beschreibung zeitweise schon eindrücklich ausgewirkt und es mal in einem besseren und mal in einem schlechteren Licht erscheinen lassen. Es würde nicht jederzeit alles von einer gleichbleibenden Güte sein, was er dabei tätigt. Manches davon hat er erst noch richtig zu erlernen sowie das damit Einhergehende sicherzustellen, ehe es gelingen kann, damit etwas bei sich zu bewegen.

Im Grunde erstellt er ein Geflecht solcher Schriften, welche es aufzeigen sollen, was für ein Labyrinth seine Gedanken- und Ideenwelt doch verkörpert. Ausgehend von der Bemühung, sie aufzuzeigen, möchte er gerne den Istzustand des ihm Gegebenen dokumentieren. Er hat so die Hoffnung, dass das Gebilde seiner Innenwelt einmal gut zu verstehen sein wird. Dazu setzt er seine Wikis im 'Baukasten' gerne ein, gerade auch weil sie gut zugänglich sind.

Er wünscht Ihnen nun viel Freude beim Lesen auch der weiteren Texte der Kartei und verbleibt

mit freundlichem Gruß

der Autor Mathias Schneider

Dorf, Aquarell, bunt ausgemalt mit Farbstiften und Tusche

Dokumentation

Kurze Besprechung

Manche der Kunstwerke, welche ich im Internet öffentlich vorstelle, tragen durchaus den Charakter von Anfängerwerken an sich. Ich bezeichne das, was ich da tue, als eine Installation des 'Art-Trash'. Damit habe ich für Sie so manches eigene, vielleicht auch unvollkommene Werk zur Betrachtung bereitgestellt.

Was bezwecke ich damit? - Meine Werke sehe ich allesamt als zueinander gleichwertig an. So möchte ich sie darstellen. Das macht Sinn für mich. Darum möchte ich auch auf keines davon verzichten, wenn ich meine Werkschau ausgestalte.

Das alles ist ein Anteil meiner Dinge im Dasein. Das Gesamte davon wird allein nur das Ganze verkörpern, was es ausmachen soll. Eine vollständige Schau des Gegebenen versuche ich darum einzurichten und mich so als ein Mensch zu verwirklichen. Eine Sichtweise der Menschen auf das ihnen vorgegebene Gute möchte ich in einer richtigen und wahren Weise schulen, auf dass sich ein Bild unserer Lebenswirklichkeit vervollständigt.

Aus diesem Grund ist für mich die Kunst kein Selbstzweck, sondern vielmehr ein Anhaltspunkt auf dem Weg zur Verwirklichung. So praktiziere ich das. Sie dient mir zur Nachbereitung einer phänomenologischen Selbsterfahrung des Menschen. In einer solchen Weise versuche ich mit meinem Werkschaffen umzugehen und zurechtzukommen.

Was eine Kunstform an Impulsen freisetzt, das bereitet den Menschen auf eine mögliche und eigentlich auch bedeutsame Auseinandersetzung mit dem ihm Gegebenen vor. Darum sehe ich die Sache eines Menschen als eine Folge all seiner Werke im Gesamten an. Wenn er es erkennen möchte, wer er ist, darf er sich mit allem auseinandersetzen und bräuchte auch nichts von sich aufgeben. Es soll eine ganze Summe an Gütern sein, was da von ihm dazu zu erhalten sein wird, ehe sich das Bild seiner Gedanken- und Ideenwelt nahtlos fügt. Eine solche Summe ist es, welche ihm etwas bedeuten soll und das auch tun wird, so er sich einer solchen Aufgabe rechtzeitig in seinem Dasein gestellt hat.

Alle echten Bestandteile der Welt sollen prinzipiell unabhängig voneinander aufzufassen sein. Da kann man mit ihnen umgehen. Sie ergänzen sich bei unserem eigenen Weltbild durch Addition zu etwas, das höherstehend sein wird als das Einzelne davon. Die Dinge gehen da eine Verbindung ein, welche essentiell sein kann. Die Bestandteile des Ganzen bilden kausal eine Verkettung der natürlichen Vorkommnisse aus. Zeitlich ist an ihnen eine Abfolge von Geschehnissen zu erkennen, weil eines auf dem anderen aufbaut. Zudem sind die Dinge so zu verstehen, dass sie umso bedeutsamer für uns sind, je deutlicher ihre Nähe zum Subjekt des Menschen, also zu uns klar wird und ihr Rang für uns feststeht.

Setzt man Werk um Werk zu einem Ganzen zusammen, so kann man solche auch endlich miteinander in Verbindung bringen. Da wird man ihre Ordnung gewahren. Was dadurch möglich wird, das soll eine Schöpfung aus Bestehendem sein. Manches davon wird einfach anzubringen sein, anderes dagegen bleibt wahrscheinlich noch eine gute Weile unverstanden und wirft vielleicht Rätsel bei uns auf. Solche Sachverhalte können wir da erschauen, wie sie damit in Einklang stehen. Die Dinge der Welt gelte es nicht zu vernachlässigen, sondern zu beachten, weil sie einmal einen eigentlichen Ertrag für uns abwerfen sollen. Was seiner Wertigkeit nach dem Wirklichen entsprochen hat, das trägt zu einer Kenntnis des Gegebenen bei, so man es in seine Denke zu integrieren vermag.

So gestalte ich im Baukasten etwas aus, das Ihnen meine Werkschau näherbringen soll. Warum mache ich das Ganze? - Allen Schwierigkeiten des Daseins zum Trotz hat das Gegebene schon durch dessen Existenz eine geklärte Berechtigung dazu erfahren, um vollkommen zurecht bei uns vorhanden zu sein. Möchte es doch so bestehen, wie es ist. Damit verbinde ich manche Hoffnung für meine eigene Sache.

Dokumentation

Auftragsarbeiten und Bilder der Seele

Zuweilen haben sich meine Freunde und Bekannten darüber gewundert, dass ich meine Gemälde und Zeichnungen nicht veräußern möchte. Da habe ich lange darüber nachgedacht und bin schlussendlich zu folgender Aussage gekommen. Wer ein Bild von meiner Hand haben möchte, der muss mir dazu das zu gestaltende Motiv beschreiben können. Dann wird es eine echte Auftragsarbeit sein. Wer aber ein von mir gestaltetes Motiv für sich erwerben möchte, der muss es wenigstens begründen können, was er an einem solchen hat. Meine Bilder der Seele dienen dem Studium des Lebens und sind unbedeutend für Außenstehende. Das ist keine Kunst gewesen, was ich mit ihnen geschaffen habe. Da bräuchte ich sie auch nicht feilzubieten oder zu verkaufen. Darum möchte ich nun folgendes zum Besten geben. Ohne einen klar verständlichen Auftrag an mich gibt es eben auch kein solches Bild.

Idee

Sich in den Gedanken sortiert halten

Der Mensch wird sich immer wieder als etwas ansehen, was er kennt und versteht. Davon nimmt er Notiz, wenn er sich bedenkt und etwas dazu mit eigenen Worten verfasst, was ihn ausmacht. Derweil wird der Lebensweg eines Menschen wie eine Leiter zu verstehen sein. Manch einer nimmt mühelos drei Sprossen auf einmal. Manch anderer hat nicht einmal eine davon geschafft. Da ist er vielleicht heruntergefallen. Ja, da hat er Pech gehabt. Wie kann man damit richtig umgehen? Was spielt für uns wirklich eine Rolle im Dasein? Welcher Sache verleihen wir das höchste Gewicht bei uns?

Oh, und welchen Sachverhalt beachten wir kaum? Welche Dinge sind das, die wir beschauen, und wieso können wir es uns leisten, alle anderen Dinge außer Acht zu lassen? - Es wäre alles bereits da. Nichts würde daran fehlen. Doch der eigene Umgang damit wird von uns zuweilen voreilig festgelegt. Da übergehen wir vieles. Das wird wahrscheinlich zu einem Nachteil von uns führen.

Gehen wir einmal in uns. Da können wir in uns hineinhorchen und das Ziehen und Machen der Sehnen und Bänder vernehmen. Mancher Knochen wird zu verspüren sein. Auch das Herz schlägt munter vor sich hin. Derweil verdrehen wir vielleicht etwas die Augen wegen einer solchen Einfalt. Doch das Äquivalent zur Einfalt der Dummen wird bei den Klugen die Weisheit genannt. Das muss jeder wissen, wo er steht und welchen Rang er vor sich einnimmt. Man würde nicht immer unbeschadet davonkommen, wenn man sich mit so etwas auseinandersetzt.

Da haben wir also ein Bild von uns vor Augen. Keinesfalls soll der Mensch sich schwächen. Keineswegs wird das sein Schicksal begünstigen. In einer Welt, die es aufzeigt, dass jeder auch für sich verantwortlich ist, soll das so sein. Da möchten wir unsere Gedanken und Ideen etwas moderieren und es ganz klar einrichten, was davon gut ist. Wenn wir schon nicht an uns glauben möchten, wie sollen wir dann einen anderen davon überzeugen können, dass wir für etwas geeignet sind? - Es bestimmt jeder für sich, wie er mit seinem Schicksal umgeht. Vieles wird durch solche Kräfte eines Menschen bewegt. Mit den eigenen Worten bestätigen wir das wieder und wieder.

Alle Menschen sind unterdessen gleich. Gut hat es da, wer es einzusehen vermag, dass es unsere eigentliche Absicht ist, weswegen wir uns auf einem Weg gerade zu halten wissen. Dazu können wir uns vorbereiten. Lassen wir einfach alles weg, was für uns schädlich wäre, und geben den Dingen Zeit, um zustande zu kommen.

Somit entwickeln wir erste Pläne zum Schmieden eines eigenen Glücks. Mit Hammer und Esse gehen wir dazu ans Werk. Den Amboss haben wir fest dahingestellt und vollführen unsere Arbeit auf ihm. Er soll das Gegenstück zum Hammer sein. Dazwischen wird das glühende Werkstück gelegt und festgehalten. Zangen haben wir so einige, Hämmer stehen auch in mancher Größe zur Verfügung. Derweil zischt die Kohle, der Blasebalg treibt die Hitze im Kern hoch. Da brennt das Feuer stark. Immer weiter erwärmen wir das Eisen. Die Kohle macht es bisweilen hart.

Dokumentation

Wo ist hier?

Der Raum, welchen wir Menschen an der Welt einnehmen, reicht über unsere körperlichen Grenzen hinaus und führt uns auf unseren Wegen. Wir sprechen da von unserer Kenntnis, aber eigentlich wird es der Kosmos mit seinen Größenordnungen sein, welche wir bereits erschaut haben, was sie ausmacht.

Der Geist eines Menschen reicht derweil weit in sein Dasein hinein und holt die tollsten Erinnerungen wieder und wieder hervor. Da erscheinen solche vor unserem inneren Auge und wir möchten sie nochmals durchleben. Wann immer wir uns die Zeit dafür nehmen, werden wir uns dessen gewahr sein, dass niemand anderes das haben wird, was wir so leicht und ohne Kraftaufwand erreichen können.

Prozess

Lösen und Halten

Es gibt mannigfache Gelegenheiten dazu, den Wandel des eigenen Daseins zu untersuchen und auf einen solchen Einfluss zu nehmen. Wir tun das gerne, weil es uns mit unseren Gütern in Verbindung bringt oder hält. Da tauchen wir in die inneren Sphären ein und suchen nach Wegen für uns dort.

Eine überaus angenehme Erfahrung hat Schneider bei folgender Technik gemacht. Er sieht in ihr einen Ansatz zur Meditation über körperliche Gegebenheiten.

Ausgehend vom Istzustand der gerade von uns eingenommenen Haltung erzeugt er einen Wert für seine Körperspannung und setzt ihn als das Ganze an. Somit beträgt er 100% und ist ein Höchstwert. Das soll so sein, auch wenn wir uns vielleicht nicht stark dabei vorkommen würden.

Seiner Definition nach entspricht es der Stärke des Menschen, dass er unabhängig ist. Da betrachtet er das Spannungsfeld an sich und löst es teilweise auf. Dazu lässt er nach.

Dadurch reduzieren sich die angespannten Anteile der Kraft und es wird weniger kontrahiert. Zugleich kommt etwas in Schwung bei ihm. Manches möchte sich bewegen.

Die Kunst besteht nun darin, diese Lösung der Kraft zuzulassen, den motorischen Aspekt der Bewegung hinzunehmen und den Schwung dabei derart zu drosseln, dass auch das zu einem Nachlassen führt.

Das Resultat soll nach einer ganzen Weile der Praxis eine Auffrischung des Muskeltonus sein. Es ist auch mit mancher Müdigkeit zu rechnen, da dieser Prozess zu anfangs eine hohe Konzentration erforderlich macht. Ein schöner Nebeneffekt davon wird sein, dass wir manche Körperareale dabei ausfindig machen können, denen wir ansonsten wenig Beachtung geschenkt haben.