Handwerk

Impuls

Der Alphahammel

Dann, wenn die Lebensformen der Tiere nicht dauerhaft mit den Begebenheiten einer Situation zurechtgekommen sind, haben sie einander unterdrückt. Der Erste unter ihnen ist dabei am Effektivsten vorgegangen. So ist das alles nichts gewesen. Wer zu ihm hochschaut, der findet seine Schwäche.

Impuls

Struktur als zeitliche Illusion

Was besteht so voller Schätze? - Es ist der Raum mit seinen Plätzen.

Was ist dafür uns gegeben? - Natürlich ist das einfach dieses Leben.

Ist ein solches auch zu verorten? - Ja, an jedem Platz bestehen davon solch viele Sorten.

Da kommt es auch im Dasein zu einem Erleben? - Ja, das ist schon vorgekommen, jetzt auch, gerade eben.

Da fällt alles auf sich zurück. Vorbei ist darum nun dieses Glück.

Introspektive

Ein Gedanke an den wahren Grund und mehr...

Dort, wo ich weinen kann, habe ich auch gelacht. Aber dort, wo man immerzu lachen hat müssen, würde ich nicht gerne weinen wollen.

Das Weinen ist wie ein Malen mit Farben auf einer Landkarte der Gefühle. Unterdessen zeichnet es sich ab, was mir daran gut gefallen hat.

Aufgrund von Schmerzen zu weinen habe ich zumeist als einen Zwang empfunden. Mit Gefühltem hat das nicht viel zu tun gehabt.

Leer sind die Sinne, leer ist mein Wesen. Reich an solcher Fülle möchte ich sein. Der Geschmack der Tränen erinnert mich an das Meer.

Dann, wenn für alles ein wahrer Grund bestanden hat, sollte es nichts mehr geben können, was eines solchen beraubt werden darf.

Der Geschmack hat uns Menschen bereits manche Gelegenheit zu einer Erinnerung ans wesentliche Gut des Daseins zurecht ermöglicht.

Sind wir zeitweilig auch noch so stutzig gewesen, töricht bräuchten wir nicht zu sein.

Irgendwie sind die Begebenheiten wahr geworden und haben zugetroffen. Das ist schon gegeben. Die Fragestellung, ob daraus aber für uns eine Klarheit entspringt, sollte nicht zu ihrem Abschluss kommen durch das plumpe Erraten von Antworten und das Aufstellen weiterer Schutzbehauptungen.

Wer sagt, dass sich das gelohnt hat, den möchte ich gerne aufklären. Aus diesem Grund belasse ich das Gegebene, wie es ist.

Stockig ist die Pampe, glühend verwirbelt der Faden das Licht. Da erhitzt das Gemüt vor Eifer. Alle wollen es sehen. So kann es gehen. Stören bräuchte das mich nun nicht.

Wer sich vor dem Weinen gefürchtet hat, der verkennt sein Empfinden.

Birth of a Chrystal - Timeless Thoughts

Affirmation

Der Sachverhalt, dass eine Leere der rechte Zustand aller Gefäße ist, zu welchem sie einsetzbar sind, soll uns daran erinnern dürfen, wie wir uns von allen Arten des Üblen freimachen können. Da wollen wir nachlassen und aufgeben, was wir zuvor noch in Händen gehalten haben. Alle Beherrschung wird uns somit zuteil, weil wir innegehalten haben. Da haben wir uns davon gelöst. Dann hat es nach und nach auch von uns gelassen.

Segelschiff, Tuschezeichnung, aquarelliert

Dokumentation

Ein vollständiges Bild

Das Malen und Zeichnen ist ein Metiers, dem sich der Künstler gerne bedient, um Schönes auf gelungene Weise darzustellen. Da hat er es aufgefasst und gibt es auch so wieder, wie es ihm erschienen ist. Man kann es sagen, dass er dessen Spiegel ist. Sein Bewusstsein wäre dabei eine Spiegelung und auch so zu verstehen.

Da wird der Künstler sich vergessen und alles dafür tun, um das Werk auf eine möglichst naturgetreue Weise zu schöpfen. Dabei verschmilzt er mit der Darstellung und geht in seiner Arbeit auf. Sie bedeutet ihm etwas.

Das vollständige Bild soll nun eines sein, dessen Wertigkeit dem Gegebenen entsprochen hat. Einen guten Künstler erkennt man daran, dass er so etwas zu erschaffen vermag.

Da weiß er gut um seine eigenen Schwächen. Sie könnte und möchte er nicht überspielen. Wer blind ist, den bräuchte man wahrscheinlich besser nicht nach den Farben zu befragen. Er schöpft das Ungewisse, aber er macht es so gut fest, wie er das eben kann. Da wird ein Bildnis mit Sicherheit so erscheinen, wie es ihm entsprochen hat.

Da ist es wahr, dass wir es festgestellt haben, dass das Werk allein nur eine Momentaufnahme verkörpert. Es ist ein partiell kleiner Anteil am Wesen des Menschen und auch zurecht so zu verstehen. Gut ist es auch, dass wir es erkannt haben, dass der Mensch für einen anderen Menschen einen Zugang zu dessen Wesen, jener innerlichen Veranlagung zum Sehen eines Bildes eröffnet, indem er seine Sicht darstellt.

Der Autor und Kunstmaler Schneider hat es bei Werke noch immer mit den Ausformungen seiner eigenen Motorik zu tun. Diese erkennt er weitgehend an. Sie aufzulösen und beim Arbeiten deren Einfluss auf das Motiv auf ein erträglicheres Maß zu reduzieren, das ist ihm bisher jedoch nicht so oft geglückt. Da schafft er und schöpft er nach wie vor mystische Abbilder seiner tatsächlichen Arbeitsweise, der Hände mit ihren Bewegungen. Manche Gewohnheit hat er so für sich erarbeitet. Der Sachverhalt bringt es für ihn mit sich, dass die Bilder zuweilen so unzureichend von anderen Leuten aufzufassen gewesen sind. Seine Motive sind den anderen Leuten oftmals nicht zugänglich geworden.

Visuelle Betrachtungen könnten in der Regel auch zu nichts anderem führen als zu einer Wahrnehmung der Farben. Jene aber stellt Schneider in einer Weise dar, dass es zum Himmel geschrien hat. Da ist alles bunt daran, zuweilen geht das Motiv auch ins Gelbliche hinein. Natürlich sind die grauen Eminenzen der Gesellschaft bisher wenig gewillt, so etwas anzuerkennen. Da hofft Schneider auf den guten Geschmack der kommenden Generationen und deren noch jugendliche Frische.

Dokumentation

Klare Wege gehen

Auf seine eigene Art macht Schneider tagtäglich das, was ihm schon einmal Freude bereitet hat. Da geht er einer regulären Arbeit nach. Das ermöglicht ihm die Freiheit, zuhause künstlerisch tätig zu sein. Die erforderlichen Materialien dazu besitzt er bereits, einen Umgang mit ihnen ist er geübt.

Mancher hat ihn für abgehoben gehalten, weil er es sich angemaßt hat, als Kunstschaffender aufzutreten. Der Beruf eines Künstlers wäre einer, der offensichtlich sehr gute Fähigkeiten und ein umfangreiches, profundes Wissen voraussetzt. Wie soll das zu Schneider passen? - Er hat es nicht gewusst. Das macht er trotzdem so. Mancher hat deswegen lauthals gelacht und sich verschroben verhalten. Doch was soll Schneider anderes damit anfangen, als betreten zu Boden zu blicken? - Das aber würde auf Dauer nicht die richtige Option dazu sein, um das eigene Dasein anzunehmen. Was mit diesem einhergegangen ist, das möchte er anerkennen dürfen. Da ist es ziemlich doof für ihn gewesen, dass die Menschen ihn verächtlich behandelt haben. Der Spott und die Häme haben allein nur einen äußerst geringen Nährwert an sich getragen. Woraus sie in Wahrheit resultiert haben, soll aber offen bleiben. Wichtiger wäre es da, das eigentliche Joch der Welt mit ihrer Erscheinungsweise auf sich zu nehmen.

Das, was da schon vorgekommen ist, soll auch von Schneider angesprochen werden dürfen. Darum hält er seine bisherige Haltung aufrecht, wie sie ist. Er geht weiter auf dem gleichen Weg wie bisher. Das möchte er wahrmachen und sich so diejenigen Lorbeeren verdienen, welche ihm wirklich zugestanden werden. Möchte das hiermit Gesagte für manchen auch allein nur so frech wie ein Schabernack gewirkt haben, so führt er seine Kunstsache doch weiter aus. Er setzt sich dabei für seine eigentlichen Motive ein, wie er das zuvor auch schon getan hat.

Dann, wenn die Leute geistesgegenwärtig sind und ihn dennoch abblitzen haben lassen oder gar untergebuttert haben, hat er auch für sie ein paar unmittelbare Antworten parat. Auf den Mund gefallen bräuchte er schließlich nicht zu sein. Seiner Sache ist er sich unterdessen sicher. Es gibt sie ja bereits. Somit soll sie auch Bestand behalten. Ob das andere Menschen anerkannt haben, was er bisher getan hat, das würde ihn nicht andauernd kümmern müssen.

Eine solche Freizügigkeit, wie sie für einen Kunstschaffenden gegeben ist, möchte er gerne auch für sich behaupten. Derweil haben manche anderen Leute seine Arbeiten für beliebig und wertlos erklärt. Das setzt er jedoch als eine Wertschätzung um. Da ist er notgedrungen zu einem 'Art-Trash'-Aktivist geworden und geht eben nach wie vor zur Grundschule, wenn sie das gemeint haben. Die 32. Klasse hat er, Gott sei Dank, inzwischen bestanden. Der siebte Grad wäre bereits vollendet. Jetzt kann er nochmals lachen. Diese Zitate findet er gut und kann ihnen mit Humor etwas abgewinnen. Unterdessen ist er geblieben, wer er auch wirklich ist.

Schneider favorisiert keine über das Normale hinausgehende Raffinesse, wenn es um die Bewandtnis der Sprache geht. Auch hat er es weniger mit der Schärfe des Wortes als vielmehr mit demjenigen Guten, was er durch eine eigene Kraft zu bewegen vermag. Was einen anderen Menschen in Wahrheit ausmacht, das geht derweil niemanden etwas an. Da hält er seine schützende Hand darüber. Die Seitenhiebe, welche man in der Gesellschaft hierzulande zeitweise aushalten muss, sind vollkommen überflüssig gewesen. Das rechtfertigt einen Verzicht auf solch unsachgemäße Bestrebungen mit Sicherheit.

Schneider spricht bereitwillig von seinem Kunstschaffen und auch von seiner Person in seiner Kartei. Damit möchte er direkt weitermachen. Er glaubt, dass es kein guter Zustand wäre, wenn man auf der Welt vergessen wird und verlorengeht. Die Vernachlässigung wäre ein Abgrund, dem mancher Mensch hierzulande ausgesetzt ist. Zuweilen haben die Menschen sich dann aufgegeben. Aus diesem Bannkreis der Niedertracht möchte Schneider ausbrechen. Da möchte er etwas für sich und seine Mitmenschen freisetzen, das von einigem Wert sein wird, um dieses Leben auf bessere Weise anzugehen. Da sollen die Leute etwas davon einsehen und verstehen können, was es ausmacht, dass man gerne arbeitet. In seinem Fall führt er neben dem Brotberuf ein Schöpfen eigener Werke durch. Über die Gesamtheit seiner Gedanken und Ideen dazu spricht und schreibt er gewöhnlich.

Eine Geheimniskrämerei um diese Sachverhalte hat ihm zuletzt nichts Gutes mehr eingebracht. Da hat er sich zu offenbaren gelernt und auch manches Wort dazu gesagt, was früher von ihm erfahren worden ist. Er teilt das Wesentliche davon nun mit jenen Menschen, welche daran Freude haben, auf seinen Seiten im Internet zu verweilen. Dazu hat er seine Werkschau online auffindbar gemacht. Sie soll gelesen und geschaut werden dürfen.

Zuweilen hat er es geglaubt, dass ein Effekt seiner Schriften auch von anderen Menschen, die sie lesen, wahrgenommen werden kann. Da möchte er seine Orientierung aufrecht erhalten und etwas aussagen, was von Wert für seine Sache ist. Nach und nach soll sich das Ganze davon so einstellen, dass er auf normale Weise mit seinem Kunstprojekt weitermachen kann. Gewissermaßen geschockt ist er nach wie vor von der Dimension der Latenzzeit der Anteilnahme anderer Leute an der Darstellung seiner eigenen Güter. Doch die Ignoranz ist ein dünnes Gewandt im Winter der Seele gewesen. Haben wir es zuweilen auch noch so warm gehabt, am Herzen haben wie die uns umgebende Kälte doch verspürt.

Brief

Anschreiben

Sehr geehrte Damen und Herren,

das frühere Wiki 'Beggar's Handwerk' heißt neuerdings schlicht 'Handwerk' und ist eine kleine Sammlung von Texten, welche zur Beschreibung der Kunstsache von Mathias Schneider, *1975 dienen sollen. Er ist in Offenburg im Landkreis Ortenau nahe des Schwarzwalds beheimatet.

Mit der Bereitstellung des Wikis möchte der Autor Schneider Ihnen einige der Dinge vorstellen, welche ihm dafür wichtig erscheinen, dass Sie gekannt und einander zugeordnet werden. Die Internetseite hier ist für ein kleineres Publikum bestimmt, welches auch ein gewisses Interesse an der Kunst eines Außenseiters mit sich bringt.

Diejenigen Menschen, welche hierher gefunden haben, möchte er hiermit gerne freundlich begrüßen. Sehen Sie sich in der Textsammlung doch einfach etwas um und fühlen Sie sich dabei auch bitte wohl.

Was geht auf dem Wiki vonstatten? - Jene Arbeitsmethode bei der Erstellung dieser Schrift ist eine weitgehend frei von Schneider gewählte. Eine zurechtgeschusterte ist es noch dazu. Einen eigentlichen Bezug zur Sprachgestaltung hat der Autor sich unterdessen bewahrt. Ungefähr ab dem Jahr 1995 hat er sich mit diesem Thema intensiv auseinandergesetzt. Seitdem versucht er es, die eigenen sprachlichen Befähigungen für die nahe Zukunft abzusichern. Das hat sein Glück im Leben mit Sicherheit etwas verstärkt. Von da an hat er das Schreiben einer eigenen Literatur fortwährend zu leisten gepflegt. Zuhause, am Arbeitstisch sitzend, gestaltet er heutzutage solche Dinge, wie sie ihm gut entsprochen haben.

Er hat mehr und mehr dabei zu sich zurückgefunden. Das Wesen seiner eigenen Person hat er da etwas ergründet. Daraufhin hat er sich bald mit Worten gut im Alltag zu behaupten gewusst. Nach und nach hat sich seine Art, wie er einen Sachverhalt aufzuschreiben pflegt, bei ihm gefestigt. Damit möchte er zufrieden sein. Er traut es sich jetzt schon zu, im Internet auf öffentlich zugänglichen Portalen seine darauf aufbauenden Texte live zu verfassen und Ihnen diese zu einer Lesung direkt zur Verfügung zu stellen, wie sie sind.

Was hat er auf die Weise bereits an Gutem geschafft? - Nun, Schneider hat sich auf eine eigene Zielsetzung bei Werke eingestimmt. Diese möchte er einmal erfüllen. Sie besteht darin, eine Aufbereitung seiner eigenen Dinge auf eine günstige Weise zu leisten, bei der diese im Grunde einfach und klar von ihm benannt werden. Das soll etwas sein, was Ihnen als Leser das Wesentliche seiner Konzeption zugänglich macht. Es stellt der Autor das ihm dazu bereits Bekannte an eigenen Gedanken und Ideen in einer möglichst brauchbaren Weise dar. Daran feilt er fortwährend, dass die Form seiner Werke dafür ausreicht. Zeitweise hat er seine Schriften dann auch noch um gewisse triviale Bezüge zu gewohnten Dingen ergänzt, damit eine Zuordnung davon zu etwas Bekanntem klar ersichtlich sein wird.

Es ist so im Laufe der Jahre seit 2011 ein ganzer 'Baukasten' an eigenen Internetseiten bei ihm entstanden. Die Kartei ist sein zweites großes literarisches Werk. Er hat ihr den Namen gegeben. Nahezu täglich setzt er seine Arbeit daran in seiner Freizeit fort. Er bereitet mit ihr inzwischen manches davon auf, was ihm wirklich schon einmal etwas bedeutet hat.

Das von ihm Gestaltete möchte er jetzt nach und nach zu einem schlüssigen Ganzen ausarbeiten. Das geht er an. Es soll das gesamte Werk von ihm dadurch bündig zu fügen sein, dass er es hier einbindet. Es soll wie ein Korb, bestehend aus geflochtenen Strängen, welche seinen Gedanken und Ideen eigener Art entsprechen, einmal etwas Nützliches sein, was auch von anderen Leuten gut zu verwenden wäre. Zur Vorbereitung der Sache hat er seine Wikis einmal verfasst. Zu einem frühen Zeitpunkt der Aufbereitung seiner Werkschau hat er damit bereits begonnen, so etwas zu erzeugen. Damals ist das alles noch etwas sehr Ungewisses für ihn gewesen. Er hat es ja wirklich nicht vorherzusehen vermocht, was einmal kommen wird und ihm tatsächlich möglich ist. Die Erfüllung der Aufgabe hat mittlerweile schon einiges bei ihm im eigenen Dasein bewegt. So manches ist deswegen eingetreten. Für ihn ist so etwas wahr geworden, das sein Leben erträglicher gemacht hat. Er ist somit wahrscheinlich jenem allgemein gültigen Ziel eines Menschen, einen Platz innerhalb der Gesellschaft für sich zu finden, dadurch bereits etwas nähergerückt. Das würde nicht wenig sein, was er damit geschafft hat, wenn man es bedenkt, was sein Ausgangspunkt gewesen ist.

Die Textsammlungen sollen jetzt möglichst auf eine einheitliche Art von ihm ausgestaltet werden. Ein Subjekt und das Prädikat werden um jene für die jeweilige Sache erforderlichen Objekte ergänzt, sobald es klargeworden ist, welche das sein sollen. Somit wird sich die Struktur der hier anzutreffenden Texte von sich aus ergeben, wie sie sich eignet. Das Unmittelbare daran soll die Schriften einer Leserschaft besser zugänglich machen. Also führt Schneider seine Arbeit daran aus. Mancher Text ist so bereits von ihm aufbereitet worden. Etwas Vorhandenes kann auf die Weise bewahrt werden. Das zu bewirken ist von Wert, wie Schneider glaubt. Das gesamte Netzwerk, bestehend aus den eigenen Schriften, soll dabei in passabler Art erscheinen und mit leichtem Gang zu lesen sein. Dazu soll es hier im Internet vorkommen. Auch eine Publikation von diesen Abfassungen, wie sie sind, in Buchform, etwa als Wiedergabe der Präsenz im Internet im Format '1: 1: 1 = 100 %' steht im Raum und soll irgendwann bewerkstelligt werden. Das hat er sich vorgenommen. Sie haben jetzt schon die Gelegenheit, diese Inhalte zu sichten.

Was bei Schneider an eigentlichen Eindrücken während einer Lesung der Texte seines 'Baukastens' an Gedanken und Ideen aufgekommen ist, das nimmt er als Autor zur Kenntnis und verwertet es hernach, so gut es geht, mit einer eigenen Kraft bei Werke. Da integriert er hier manches davon, was ihm für die Sache wichtig zu sein scheint. Es haben sich dabei die eigentlichen Stärken und Schwächen Schneiders auf dessen Kunstschaffen samt seiner Beschreibung zeitweise schon eindrücklich ausgewirkt und es mal in einem besseren und mal in einem schlechteren Licht erscheinen lassen. Es ist nicht jederzeit alles von einer gleichbleibenden Güte gewesen, was er dabei getätigt hat. Manches dazu hat er erst noch richtig zu erlernen sowie das damit Einhergehende sicherzustellen, ehe es umfassend gelingen kann. Damit etwas bei sich zu bewegen wäre sein Wunsch.

Im Grunde erstellt er ein Geflecht solcher Schriften, welche es aufzeigen sollen, was für ein Labyrinth seine Gedanken- und Ideenwelt doch im Allgemeinen verkörpert. Ausgehend von der Bemühung, seine Denkwege aufzuzeigen, möchte er auch gerne den Istzustand des ihm Gegebenen dokumentieren. Darum schreibt er an solch einer Darstellung des ihm Zugehörigen. Er hat dadurch die Hoffnung erlangt, dass das Gebilde seiner Innenwelt einmal gut zu verstehen sein wird. Dazu setzt er seine Wikis im 'Baukasten' gerne ein, gerade auch weil sie aufgrund ihres Vorkommens im Internet gut zugänglich sind.

Er wünscht Ihnen nun viel Freude beim Lesen auch der weiteren Texte der Kartei und verbleibt

mit freundlichem Gruß

der Autor Mathias Schneider

Dorf, Aquarell, bunt ausgemalt mit Farbstiften und Tusche

Dokumentation

Kurze Besprechung

Manche der Kunstwerke, welche ich im Internet schon öffentlich vorgestellt habe, tragen durchaus den Charakter von Anfängerwerken an sich. Ich bezeichne das, was ich da tue, als eine Installation des 'Art-Trash'. Dabei habe ich für Sie so manches eigene, vielleicht auch unvollkommene Werk zur Betrachtung bereitgestellt.

Was bezwecke ich damit? - Meine Werke sehe ich allesamt als zueinander gleichwertig an. Da bedeuten sie mir auch das Gleiche. So möchte ich sie darstellen. Das macht Sinn für mich. Darum möchte ich auch auf keines davon verzichtet haben, wenn ich meine Werkschau ausgestalte.

Das alles soll einen Anteil meiner Dinge für dieses Dasein verkörpern. Das Gesamte davon wird allein nur als das Ganze darzustellen sein, was es im Grunde ausmacht. Eine vollständige Schau des Gegebenen versuche ich darum einzurichten und mich so als ein Mensch unter Menschen zu verwirklichen. Eine damit verbundene Sichtweise als Mensch auf das mir vorgegebene Gute möchte ich in einer richtigen und wahren Weise anwenden, auf dass sich bei einer Rezeption meiner Schriften dazu ein Bild unserer Lebenswirklichkeit vervollständigt. Davon verspreche ich mir einen Zugewinn.

Aus diesem Grund ist für mich die Kunst nach wie vor kein Selbstzweck, sondern vielmehr ein Anhaltspunkt auf dem Weg zur Verwirklichung als Mensch. So praktiziere ich sie. Da dient sie mir zur Nachbereitung einer eigenen phänomenologischen Erfahrung als Mensch. Da male und penetriere ich die Materialien, auf dass eine gute Ausbeute gewonnen werden kann. Was ich dabei an Kraft dazugewinne, das möchte ich auch verständlich machen und mit Worten festhalten. So ist es mir zuweilen schon geschehen, dass ich froh darum gewesen bin, dass ich mich aktiv in künstlerischer Manier zu betätigen weiß. Derweil empfinde ich das Handwerk so, dass ich keinen eigentlichen Unterschied zu meiner früheren beruflichen Tätigkeit feststellen kann. Ein kreatives Arbeiten ist das allemal gewesen, was ich als Werkzeugmechaniker geleistet habe.

Was eine Kunstform an Impulsen freisetzt, das bereitet den Menschen auf eine mögliche und eigentlich auch bedeutsame Auseinandersetzung mit dem ihm gegebenen Guten vor. Darum sehe ich die Sache eines Menschen als eine Folge all seiner Werke im Gesamten an. Aus ihnen schöpft ein Mensch grundsätzlich seine Befähigung. Wenn er es bei sich erkennen möchte, wer er ist, darf er sich mit allem befassen, was ihn ausmacht, und bräuchte auch nichts von sich aufgeben. Das soll eine ganze Summe an Gütern sein, was da von ihm geschaut werden kann. Das Bild seiner Gedanken- und Ideenwelt soll sich so fügen, dass es zu erhalten wäre. Daran erkennt er den Wert davon unmittelbar. Eine solche Summe des Gegebenen wird es sein, die für ihn bereitsteht, welche ihm zugänglich und begreifbar sein wird.

Alle echten Bestandteile der Welt sollen prinzipiell bestehen. Da wären sie auch einmal unabhängig voneinander aufzufassen. Dann kann man mit ihnen umzugehen lernen. Sie ergänzen sich nach und nach bei unserem Weltbild durch Addition zu etwas, das höherstehend sein wird, als es das Einzelne davon ist. Da erkennen wir mit einem Mal den Wert des Gefüges. Die Dinge gehen dabei miteinander eine gewisse Verbindung ein, welche essentiell sein kann. Sie kann untersucht werden. Manches wird man so festmachen können. Die Bestandteile des Ganzen bilden kausal zudem eine Verkettung der natürlichen Vorkommnisse aus, dank welcher sie entstanden sind. Alles erhält die Spuren seiner Zersetzung an sich, aber auch eine Art Beschreibung seiner Ursprünglichkeit kann sich uns offenbaren. Da wird die Welt zu einem Mosaik aus Einzelerfahrungen. Zeitlich ist jeder Sache eine Abfolge von Geschehnissen zuzuschreiben, weil eines auf dem anderen aufgebaut hat. Zusätzlich dazu sollen jene Dinge zu verstehen sein, welche umso bedeutsamer für uns werden, je deutlicher ihre Nähe zum Subjekt des Menschen, also zu uns für uns klar sein wird. Da steht ihr Rang bei uns bald fest.

Setzt man schließlich Werk um Werk zu einem Ganzen als Manifestation des Gesamten zusammen, so kann man es auch lernen, das Gegebene miteinander zu verketten. Da wird man seine Ordnung, aber auch eine Orientierung ihres Erstellers daran gewahren können. Sie liegen dem allem zugrunde, was Schneider verkörpert hat. Durch das Wesen ihres Gestalters findet das alles an ihm zu seiner Vereinigung und kondensiert erneut als das Ganze bei jedem weiteren Werk. So steht das letzte Bild in der Regel für den Nucleus des gesamten Lebens von ihm. Freilich hat er da stets das ihm Bekannte transzendiert und von Zeit zu Zeit sich auch resettet, auf dass ihm ein Neuanfang möglich gewesen ist.

Was dadurch möglich wird, dass man so etwas schafft und erhält, das soll eine Schöpfung aus etwas Bestehendem sein. Manches davon wird einfach anzubringen sein, anderes dagegen bleibt wahrscheinlich zurecht noch eine gute Weile unverstanden oder gar verborgen und wirft vielleicht irgendwelche Rätsel bei uns auf. Allein nur eine Gesamtschau davon wird die jeweilige Sache sichtbar machen und klären können. Da wird es gut sein, wenn wir die Anzahl an Werken von Vorneherein begrenzt halten.

Solche Sachverhalte können wir da erschauen, wie sie damit in Einklang gestanden haben. Die Dinge der kleineren Welt eines Menschen gelte es gerade nicht zu vernachlässigen, sondern sie sind zu beachten, weil sie einmal einen eigentlichen Ertrag für uns abwerfen sollen. Allein nur das uns in Wahrheit Gegebene kann uns auch gut zugänglich sein. Was seiner Wertigkeit nach dem Wirklichen bei uns entsprochen hat, das trägt zu einer Kenntnis davon bei, wer wir sind. Wer das in seine Denke zu integrieren vermag, der wird das auch berücksichtigen können, dass so etwas erscheint.

So gestalte ich mit dem Baukasten inzwischen etwas aus, das Ihnen vornehmlich meine Werkschau näherbringen soll. Warum habe ich das Ganze getan? - Allen Schwierigkeiten des eigenen Daseins zum Trotz hat das mir Gegebene schon allein durch dessen bloße Existenz eine geklärte Berechtigung dazu erfahren, um vollkommen zurecht hier vorkommen zu dürfen. Möchte es doch unter uns so bestehen, wie es bereits vorhanden ist. So hat es ja auch Bestand. Damit verbinde ich sicherlich manche Hoffnung für meine eigene Sache. Das können Sie mir glauben.

Dokumentation

Auftragsarbeiten und Bilder der Seele

Zuweilen haben sich meine Freunde und Bekannten darüber gewundert, dass ich meine Gemälde und Zeichnungen nicht veräußern möchte. Da habe ich lange darüber nachgedacht und bin schlussendlich zu folgender Aussage gekommen. Wer ein Bild von meiner Hand haben möchte, der muss mir dazu das zu gestaltende Motiv beschreiben können. Dann wird es eine echte Auftragsarbeit sein. Wer aber ein von mir gestaltetes Motiv für sich erwerben möchte, der muss es wenigstens begründen können, was er an einem solchen hat. Meine Bilder der Seele dienen dem Studium des Lebens und sind unbedeutend für Außenstehende. Das ist keine Kunst gewesen, was ich mit ihnen geschaffen habe. Da bräuchte ich sie auch nicht feilzubieten oder zu verkaufen. Darum möchte ich nun folgendes zum Besten geben. Ohne einen klar verständlichen Auftrag an mich gibt es eben auch kein solches Bild.

Dokumentation

Ein Hinweis des Autors

Eine regelrechte Einfachheit gelte es im Dasein zu verwirklichen. Sie lässt die ungeheure Mühe alles richtig zu machen obsolet wirken, weil das Gute so leicht gelingen kann.

Schauen wir uns das Gegebene an, so möchten wir es in dem Zustand belassen können, wie es gerade erschienen ist. Derweil bewerten wir es, was das ist, was da vorkommt. Es würde jedoch nicht immerzu schon bei uns vorauszusetzen sein, dass die Dinge bereits gut von ihrer Art geworden sind. Manches davon wird auch verkehrt oder unrichtig sein. Mit jedem weiteren, richtig gesetzten Wort wird aber eine Bedeutung davon besser hervortreten, als sie das noch kurz zuvor getan hat. So erscheint uns bald manche Wahrheit in plausibler Weise und wird einleuchten. Da atmen wir manchmal vollkommen zurecht auf.

Zuweilen kommt mir auch noch etwas anderes ein. Da möchte ich es in den Bestand meiner Schriften integrieren. Was ich bei einer Gestaltung davon unter dem Gehalt meiner Worte verstanden habe, das ist oftmals als eine Lücke im Text erschienen, über die ich zufällig gestolpert bin. Da habe ich sie revidieren können, indem ich sie befüllt habe. Solche eigentlichen Fehlstellen sind zu überarbeiten, sobald ich um sie etwas in Erfahrung gebracht habe. Da weiß ich meistens sogleich, was zu tun wäre. Manches wahre Wort habe ich so zurecht in den Bestand meiner Schriften eingefügt. Dadurch erhalten die Texte nachträglich viele solcher Details, aber auch ihre eigentlichen Ausschmückungen treten deutlich hervor.

Dokumentation

Sich eine verbesserte Aussicht bewahren

Der Mensch ist um das eigene Gute stets bemüht geblieben. Dadurch hat er sich manche Ausdauer für die Bewältigung jener Sachverhalte seines Lebens erworben, wie sie da vorkommen. Daran hält er zugegebenermaßen fest, aber er hat auch schon manchen Vorteil dadurch erhalten. Da gelingen seine Werke. Ihm gefällt es gut, was er daran hat.