Handwerk

Gedanke

Vom Lichten und Guten

Die Physis eines Menschen werde nicht mit Kräften beaufschlagt. Das wahre Wesen des Menschen soll formlos sein.

Segelschiff, Tuschezeichnung, aquarelliert

Gedanke

Eine Ausrüstung des Menschen

Jene Fragestellung, welcherart die Ausrüstung des Menschen in Wahrheit sein wird, hat sich der Autor Schneider überlegt und dazu manche Antwort gefunden. Darauf möchte er nun erst einmal eingehen, ehe er seine eigene Position dazu verdeutlichen wird. Ein solcher Sachverhalt soll zuerst angesprochen werden.

Man kann sich den Mensch auf zwei Arten denken, um ihn zu verstehen. Da wäre zum einen der mit Objekten umgebene und mit diesen befasste Mensch zu erkennen. Zum anderen wird er solche Gegenstände aber auch ablegen und bar davon zu verstehen sein. Wer er ist, das hängt also davon ab, wie man ihn sich denkt.

Als Gegenstände kommen allein nur solche in Frage, welche bei ihm passend sind. Diese sollen sein Wesen verstärken und seine Natur unterstreichen. Dagegen wird eine falsche Auswahl an Objekten dazu führen, dass ein Mensch sich selbst verliert. Da wird dieser gebannt und vexiert, paralysiert und verdorben wegen solcher Dinge. Manches wird ihn auch lähmen. Da würde er nicht mehr er selbst sein. Seine Entwicklungen werden so zu eigentlichen Verwicklungen.

Als ein Mensch wechsle man darum immer wieder einmal in jenen Zustand der Unabhängigkeit von den eigenen Mitteln. Wozu bedarf man auch eines fortwährenden Bezugs zu jedwedem Gegenstand? - Das wäre doch arg.

Man gehe da besser in sich, indem man es aus der Hand gibt, was man eignet. Da werden sich andere daran genauso gut zu erproben wissen. Besitzen soll den Gegenstand jener Mensch, welcher ihn zu beherrschen weiß. Das ist Usus unter uns.

Eine solche Sache, wie wir sie selbst zu eigen haben und die uns darum bestimmt, soll es sein, wegen derer wir unsere Formen gewinnen und zu unserer Gestalt finden. Da wird die Form unserer Bewegung mit der Gestaltung des Gegenstandes zu ihrem Einklang führen. Ändern wir diesen ab, ändert sich auch unsere Form. Da erfahren wir eine motorische Andersartigkeit unserer selbst. Das ist etwas Eigenes, was mit unserem Körperaufbau zu tun hat. Dieser bedingt so manches bei uns.

Aber der Mensch hat auch einen geistlichen Aufbau zu eigen. Alles das, was wir richtig verstehen, bedingt uns zurecht. Dazu bedürfen wir mancher Einsicht in die Gegebenheiten dieses Kosmos. Mit der Sichtweise eines Menschen betrachten wir diesen und kommen so zu unseren Veranlagungen. Dabei würde es nicht das Wesen der anderen Menschen sein, was auf uns schließen lässt. Auch nicht die Logik der Argumente würde uns zu dem machen, was wir sind. Es ist die eigene Natur, welche so etwas ausmacht. Gleich sind wir vor allen anderen Dingen wegen eines gleichwertigen Verhältnisses zu dieser natürlichen Erscheinungsweise des Menschen.

Keiner kann sich von der eigenen Natur frei machen, aber auch keiner darf diese als Vorwand dafür einsetzen, um andere Menschen zu benachteiligen. Dann fehlt es diesem eben an etwas. Jeder Mensch leidet doch in gewisser Weise Not. Keiner wird davon ausgenommen sein.

Herzlich Willkommen, Bienvenue, Welcome

Sehr geehrte Damen und Herren,

das frühere Wiki 'Beggar's Handwerk' heißt neuerdings schlicht 'Handwerk' und ist eine kleine Sammlung von Texten, welche zur Beschreibung der Kunstsache von Mathias Schneider, *1975 dienen sollen. Dieser ist in Offenburg im Landkreis Ortenau nahe des Schwarzwalds beheimatet.

Mit der Bereitstellung dieses Wikis möchte der Autor Schneider Ihnen einige der Dinge vorstellen, welche ihm dafür wichtig erscheinen, dass Sie gekannt und einander zugeordnet werden. Diese Internetseite hier ist für ein kleineres Publikum bestimmt, welches auch ein gewisses Interesse an der Kunst eines Außenseiters mit sich bringt.

Diejenigen Menschen, welche hierher finden, möchte er hiermit gerne freundlich begrüßen. Sehen Sie sich in dieser Textsammlung doch einfach etwas um und fühlen Sie sich dabei auch bitte wohl.

Was geht hier auf diesem Wiki vonstatten? - Jene Arbeitsmethode bei der Erstellung dieser Schrift ist eine weitgehend frei von Schneider gewählte. Eine selbst zurecht geschusterte ist es noch dazu. Einen eigentlichen Bezug zur Sprachgestaltung hat der Autor sich unterdessen bewahrt. Ungefähr ab dem Jahr 1995 hat er sich mit diesem Thema intensiv auseinandergesetzt. Seitdem versucht er es, die eigenen sprachlichen Befähigungen für die nahe Zukunft abzusichern. Das hat sein Glück in diesem Leben mit Sicherheit etwas verstärkt. Von da an hat er das Schreiben einer eigenen Literatur fortwährend zu leisten gepflegt. Zuhause, am Arbeitstisch sitzend, gestaltet er heutzutage solche Dinge, wie sie ihm gut entsprechen sollen.

Er hat mehr und mehr dabei zu sich selbst zurückgefunden. Das Wesen seiner eigenen Person hat er da etwas ergründet. Daraufhin hat er sich auch bald mit Worten wieder gut im Alltag zu behaupten gewusst. Nach und nach hat sich so seine Art, wie er eine Sache aufzuschreiben pflegt, bei ihm gefestigt. Damit möchte er zufrieden sein. Er traut es sich jetzt schon zu, im Internet auf öffentlich zugänglichen Portalen seine nun darauf aufbauenden Texte live zu verfassen und Ihnen diese zu einer Lesung direkt zur Verfügung zu stellen, wie sie sind.

Was hat er auf diese Weise bereits an Gutem geschafft? - Nun, Schneider hat sich auf eine eigene Zielsetzung bei Werke eingestimmt. Diese möchte er einmal erfüllen. Sie besteht darin, eine Aufbereitung seiner eigenen Dinge auf eine günstige Weise zu leisten, bei der diese im Grunde einfach und klar von ihm benannt werden. Das soll etwas sein, was Ihnen als Leser das Wesentliche seiner Konzeption zugänglich machen wird. Es stellt der Autor das ihm dazu bereits Bekannte an eigenen Gedanken und Ideen in einer möglichst brauchbaren Weise dar. Daran feilt er fortwährend, dass die Form seiner Werke dafür ausreichen wird. Zeitweise hat er seine Schriften dann auch noch um gewisse triviale Bezüge zu gewohnten Dingen ergänzt, damit eine Zuordnung davon zu etwas Bekanntem klar ersichtlich sein kann.

Es ist so im Laufe der Jahre seit 2011 ein ganzer 'Baukasten' an eigenen Internetseiten bei ihm entstanden. Diese Kartei ist sein zweites großes literarisches Werk. Er hat ihr diesen Namen selbst gegeben. Nahezu täglich setzt er seine Arbeit daran in seiner Freizeit fort. Er hat mit ihr inzwischen manches davon aufbereitet, was ihm wirklich etwas bedeutet.

Das von ihm Gestaltete möchte er jetzt nach und nach zu einem schlüssigen Ganzen ausarbeiten. Das geht er an. Es soll das gesamte Werk von ihm dadurch bündig zu fügen sein. Dieses soll wie ein Korb, bestehend aus geflochtenen Strängen, welche seinen Gedanken und Ideen eigener Art entsprechen, einmal etwas Nützliches sein, was auch von anderen Leuten gut zu verwenden ist. Zur Vorbereitung auf diese Sache hat er seine Wikis einmal verfasst. Zu einem frühen Zeitpunkt der Aufbereitung seiner Werkschau hat er damit bereits begonnen. Damals ist das alles noch etwas sehr Ungewisses für ihn gewesen. Er hat es ja wirklich nicht vorherzusehen vermocht, was einmal kommen wird und ihm möglich ist. Die Erfüllung dieser Aufgabe hat mittlerweile schon einiges bei ihm im eigenen Dasein bewegt. So manches ist deswegen für ihn in seinem Leben erträglicher geworden. Er ist somit wahrscheinlich jenem allgemein gültigen Ziel eines Menschen, einen Platz innerhalb dieser Gesellschaft zu finden, dadurch bereits etwas näher gerückt.

Diese Textsammlungen sollen möglichst auf eine einheitliche Art von ihm ausgestaltet werden. Subjekt und Prädikat werden um jene für die jeweilige Sache erforderlichen Objekte ergänzt, sobald es klar wird, welche das sind. So soll sich die Struktur der hier anzutreffenden Texte von sich aus ergeben. Das soll diese Schriften einer Leserschaft besser zugänglich machen. Das zu bewirken ist möglich, wie Schneider glaubt. Das gesamte Netzwerk, bestehend aus diesen eigenen Schriften, soll dabei bündig erscheinen und mit leichtem Gang zu lesen sein. Dazu soll es hier im Internet auch wirklich vorkommen. Auch eine Publikation dieser Schriften, wie sie sind, in Buchform, etwa als Wiedergabe dieser Präsenz im Internet im Format '1: 1: 1 = 100 %' steht im Raum und soll irgendwann bewerkstelligt werden.

Was bei Schneider an eigentlichen Eindrücken während einer Lesung dieser Texte seines 'Baukastens' an Gedanken und Ideen aufkommt, das nimmt er als Autor zur Kenntnis und verwertet es hernach, so gut es geht, mit einer eigenen Kraft bei Werke. Es haben sich dabei die eigentlichen Stärken und Schwächen Schneiders auf dessen Kunstschaffen zeitweise schon eindrücklich ausgewirkt und dieses mal in einem besseren und mal in einem schlechteren Licht erscheinen lassen. Es würde nicht jederzeit alles von einer gleichbleibenden Güte sein, was er dabei tätigen kann. Manches hat er erst noch richtig zu erlernen sowie das damit Einhergehende sicherzustellen, ehe es gelingen wird.

Im Grunde erstellt er ein Geflecht solcher Schriften, welche es aufzeigen sollen, was für ein Labyrinth seine Gedanken- und Ideenwelt doch verkörpert. Ausgehend von dieser Bemühung möchte er den Istzustand des ihm Gegebenen dokumentieren. Dazu nutzt er seine Wikis im 'Baukasten' gerne.

Er wünscht Ihnen nun viel Freude beim Lesen auch der weiteren Texte dieser Kartei und verbleibt

mit freundlichem Gruß

der Autor Mathias Schneider

Dorf, Aquarell, bunt ausgemalt mit Farbstiften und Tusche

Dokumentation

Kurze Besprechung

Manche der Kunstwerke, welche ich im Internet öffentlich vorstelle, tragen durchaus den Charakter von Anfängerwerken an sich. Ich selbst bezeichne das, was ich da tue, als eine Installation des 'Art-Trash'. Ich habe für Sie damit so manches eigene, vielleicht auch unvollkommene Werk zur Betrachtung bereitgestellt.

Was bezwecke ich damit? - Meine Werke sehe ich allesamt als zueinander gleichwertig an. So möchte ich diese darstellen. Das macht Sinn für mich selbst. Darum möchte ich auch auf keines davon verzichten, wenn ich meine Werkschau ausgestalte.

Das alles ist ein Anteil meiner Dinge in diesem Dasein. Das Gesamte davon wird allein nur das Ganze verkörpern, was es ausmachen soll. Eine vollständige Schau des Gegebenen versuche ich darum einzurichten und mich so als ein Mensch zu verwirklichen. Eine Sichtweise der Menschen auf das Ihnen vorgegebene Gute möchte ich in einer richtigen und wahren Weise schulen, auf dass sich ein Bild unserer Lebenswirklichkeit vervollständigen wird.

Aus diesem Grund ist für mich die Kunst kein Selbstzweck, sondern vielmehr ein Anhaltspunkt auf dem Weg zur Selbstverwirklichung. So praktiziere ich diese. Sie dient mir zur Nachbereitung einer phänomenologischen Selbsterfahrung des Menschen. In dieser Weise versuche ich mit meinem Werkschaffen umzugehen und zurechtzukommen.

Was eine Kunstform an Impulsen freisetzt, das bereitet den Menschen auf eine mögliche und eigentlich auch bedeutsame Auseinandersetzung mit dem ihm Gegebenen vor. Darum sehe ich die Sache eines Menschen als eine Folge all seiner Werke im Gesamten an. Wenn er es erkennen möchte, wer er ist, darf er sich mit allem auseinandersetzen und bräuchte auch nichts von sich aufgeben. Es soll eine ganze Summe an Gütern sein, was da von diesem dazu zu erhalten sein wird, ehe sich das Bild seiner Gedanken und Ideen nahtlos fügen kann. Eine solche Summe ist es, welche ihm etwas bedeuten soll und das auch tun wird, so er sich dieser Aufgabe rechtzeitig in seinem Dasein stellt.

Alle echten Bestandteile dieser Welt sollen prinzipiell erst einmal unabhängig voneinander aufgefasst werden. Da kann man endlich mit diesen umgehen. Sie ergänzen sich bei einer plötzlichen Entstehung unseres eigenen Weltbildes durch Addition zu etwas, das höher stehend sein wird als das Einzelne davon. Die Bestandteile des Ganzen bilden kausal eine Verkettung der natürlichen Vorkommnisse aus. Zeitlich ist an ihnen eine Abfolge von Geschehnissen zu erkennen, weil eines auf dem anderen aufbaut. Zudem sind diese Dinge so zu verstehen, dass sie umso bedeutsamer für uns sein werden, je deutlicher ihre Nähe zum Subjekt des Menschen klar wird und feststeht.

Setzt man Werk um Werk zu einem Ganzen zusammen, so kann man diese auch endlich miteinander in Verbindung bringen. Was dadurch möglich wird, das soll eine Schöpfung aus Bestehendem sein. Manches davon wird einfach anzubringen sein, anderes dagegen bleibt wahrscheinlich noch eine gute Weile unverstanden und wirft Rätsel bei uns auf.

Warum mache ich das Ganze? - Allen Schwierigkeiten dieses Daseins zum Trotz hat das Gegebene schon durch dessen Existenz selbst eine geklärte Berechtigung dazu erfahren, um vollkommen zurecht bei uns vorhanden zu sein. Möchte es doch so bestehen, wie es ist. Damit verbinde ich manche Hoffnung für meine eigene Sache.