Zur Sprache des Menschen

Dokumentation

Allgemeines zu meinem Wirken als Sprachgestalter

Namen verkörpern Menschen, Orte, Strukturen oder Dinge und sind Bezeichnungen. Die anderen Wortarten verkörpern Handlungen, Eigenschaften oder Bezüge der zuvor genannten Wortgruppe. Solche Namen und jene diese beschreibenden Worte bilden eine Einheit in unserer deutschen Sprache und ergeben Sätze. Es herrscht da eigentlich eine grundsätzliche Einigkeit über die richtige Verwendungsart der Worte vor. Was da ist und was geschieht, das kann auch verbal abgehandelt werden. Solche Sätze setzen wir hernach für einen Aufbau der Dinge entsprechend unseres Kontexts ein.

Dabei wird eine der Sprachlichkeit eines Menschen innewohnende Sache freigesetzt. Seine eigene Art des Erlebens und Befindens wird bestimmbar und es erscheint da manches deswegen vor unserem geistigen Auge in klarer Weise.

Unterdessen hat jede Sache zwei Eigenschaften, welche diese mit sich bringt. Da ist einmal die Qualität zu nennen, welche gegeben ist. Sie wird durch ein vorhandenes Schema unserer Gedanken und Ideen bedingt. Dieses erscheint und kommt vor. Desweiteren trägt jede Sache eine eigentliche Quantität an sich, welche ihr innewohnt und sie ausmacht. Diese Wertigkeit der Dinge steht mit der anderen Eigenschaft in direkter und unmittelbarer Beziehung. Es ist eine intensiv erfahrbare Größenordnung, welche aufgezeigt werden kann.

Als Sprachgestalter hat Schneider es sich zur Aufgabe gemacht, ein Netzwerk eigener Schriften zu seinem Dasein herzustellen. Dazu verfasst er seinen 'Baukasten' mit den Wikis. So soll bei ihm etwas entstehen, das ihm gerecht wird. Damit möchte er vor Ihnen im Nachgang dann zu bestehen versuchen.

Schneider geht davon aus, dass alles geistliche Erleben eines Menschen ein Synonym von dessen Lebenswirklichkeit ist. Was wir von unserem Dasein wissen und erkennen, das spiegelt sich in unserem Verhalten wider. Eine Lebensqualität besteht gewiss bei uns, doch allein nur deren Wertigkeit kann durch den Menschen erfahren werden. Das wird zu erkennen sein. Darum hat sich der Autor bemüht, solche Wertigkeiten in seinen Schriften aufkommen zu lassen, damit sie erkannt und zu anderem in Bezug gesetzt werden, was auch einmal Bestand erlangen soll. So hat er bei 'Freischreibstunden' manches 'Gedankenprotokoll' verfasst, was einfache Abbilder seines geistlichen Wirkens ergeben hat. Diese hernach eingehend zu gewichten und in ihrer wahren Aussagekraft zu bestimmen, das soll Schneider eine Kraft verleihen, dank welcher er seine Lebenswirklichkeit anerkennen und es verstehen kann, was diese für ihn mit sich bringt.

Schema: Zur Orientierung mittels Sprache

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Klärung der Gegebenheiten

Jene Gegebenheiten des Lebens eines Menschen werden allein nur in einer bedingten Weise richtig aufzufassen sein. Diese Bedingungen, welche da gelten sollen, wird man selbst zu bestimmen haben, wenn das eigene Wort zu etwas genügen soll. Wahres soll dabei zu benennen sein, damit es bekannt wird und vor unserem Auge erscheint, was das ausmacht. Daran sollen wir etwas von uns selbst festmachen. Das wird einmal etwas mit Sinn ergeben, an dem man sich orientieren kann.

So gestaltet man das eigene Gut. Man lasse dabei alles noch Ungeordnete und Unbrauchbare einfach weg, weil es noch zu nichts geeignet sein würde. So etwas sollte nicht zur Anwendung kommen. Der Fokus sei auf das Wahre, richtig Bekannte und dem Sinn nach Gute zu legen.

Schneider hat von dieser freiwillig gewählten Begrenzung seiner Gedanken und Ideen bei Werke zuweilen schon stark profitiert. Es verschafft ihm mittlerweile das Verfassen eigener Texte eine richtiggehend geeignete Grundlage für dieses Dasein. Sie soll ihm zu einer Bewertung der Notwendigkeiten einer jeweilig im Alltag gegebenen Situation dienen. Da kann er sich endlich in richtiger Weise verhalten, weil er sich zurechtfindet. Ein Einsatz der eigenen Worte ist derweil nicht anders vonnöten gewesen, als ihm das angebracht und nützlich erschienen ist. Dieser soll in einer adäquaten Weise erfolgen.

Beim Umgang mit dem eigenen Werk hat Schneider nun schon so manches gelernt, was er zu verwerten weiß. So legt er jetzt endlich auch ein etwas größeres Augenmerk auf eine Bereinigung seiner Schriften. Diese sind in einer aktuell gültigen Weise fortzuführen oder schlichtweg von ihm aufzugeben, wenn eine Korrektur davon auf Dauer unmöglich durchzuführen gewesen ist. Die Spreu vom Korn zu trennen soll etwas sein, das zeitweise erforderlich ist.

Es legt Schneider darum durchweg eine gewisse Strenge bei der Verrichtung seiner Aufgaben an den Tag. Er fordert dabei etwas von sich selbst, was andere an seiner statt oder in seinem Auftrag für ihn gar nicht leisten würden. Da jeder seines eigenen Glückes Schmied sein soll, hat es auch der Autor Schneider selbst zu vollbringen. Das ist etwas, was er zu tun im Sinn hat.

Impuls

Das unfähige Genie und der brillierende Dilettant

Die Idee, dass ein Genie immerzu dazu begabt sein wird, sein eigentliches Vermögen selbst in ganzer Weise zu bewahren, soll falsch sein. So etwas ist bestimmt allein nur durch sehr wenige Beispiele zu belegen. Dagegen glaube ich, dass gerade auch ein solchermaßen begabter Mensch zeitweise einer stärkenden Führung und stabilisierenden Förderung für sich bedarf. Der Begriff der Genialität eines Menschen wird eh oftmals auf eine euphemistische Weise eingesetzt. Welche Wüsten das in Wahrheit sind, wird dabei gerne übersehen.

Die andere Idee, welche besagt hat, dass ein Dilettant jemand ist, welcher zu nichts fähig sein wird, erachte ich ebenfalls als falsch. Viele Dilettanten würden es sonst nicht so weit bringen, wie das durchaus geschieht.

Eine Förderung und Führung von Menschen ist etwas, was teuer und zeitaufwändig ist. Kaum jemand wird so etwas bereitwillig leisten. Darum verzichten wir oftmals auf eine Unterstützung von begabten Menschen und verlassen uns darauf, dass aus genügend Dilettanten etwas Geeignetes wird. Dadurch wird diese Gesellschaft sich selbst aber keinen eigentlichen Gefallen leisten. Allzu zufällig ist diese Form der Entwicklung von Nachwuchs und Persönlichkeiten geartet.

Wer glaubt, dass wir in Deutschland bereits ein ideales Ausbildungssystem haben, dem würde auch ich nicht zu helfen wissen.

Quadrotypie, Magic Poison Syndicate, Tusche auf Papier, CGP

Idee

Ein Kampf um die eigene Strukturierung ist eigentlich aussichtslos

Alles, was es gibt, ist bereits da. Das trifft prinzipiell auf jede Sache zu. Zurecht sagt Schneider das hier so, weil es wahr ist. Und er stellt es dabei auch sogleich fest, dass jede Einzelne dieser Strukturen ihre Eigenschaften bereits mit sich bringt. Von sich aus bestehen diese auch weiterhin und könnten nicht anders verändert werden, als durch einen Wandel der Dinge. Dieser aber kann zu einer Rekursion der Geschehnisse führen, welche uns an einen phänomenologisch neuartigen Ausgangspunkt versetzen wird.

Allein nur eine Bewährung des Menschen kann darum zu einer Verbesserung seiner Dinge führen. Eine solche wird kaum anders zu erwirken sein, als durch eine Bewahrung des Gegebenen. Möchte diese Ansicht auf manchen konservativ wirken oder das vielleicht auch nicht tun, es wird doch so vorgegeben sein und soll Bestand behalten dürfen. Eine eigentliche Launigkeit des Menschen würde dagegen mit Sicherheit nicht zu einer Verlässlichkeit des Gegebenen führen. Auf eine solche etwas zu bauen, das wird mit Sicherheit etwas Verkehrtes für einen geflissentlich arbeitenden Menschen sein, welcher auch schmackhafte Früchte von seiner Arbeit erwarten möchte.

Mache sich der Mensch es doch einmal klar. Werden wir erst einmal die Türen und Tore für unwägbare Dinge geöffnet haben, so würde da bald nichts eigentlich Gutes mehr für uns im Geschehen des Alltags möglich sein. Dann hat man etwas von sich aus aufgegeben und wird sich wahrscheinlich vergebens, etwa um einen gewissen Erfolg zu erreichen, abmühen müssen, ohne das gewünschte Gute zu erfahren.

Es wird eine Abkehr von solchen Prinzipien notwendig sein, welche eine Beliebigkeit davon ausmachen, was uns bedingt. Etwas wird uns doch zurecht bestimmen. Dazu verpflichte man sich, wenn man das eigene Glück wieder gerade richten möchte. Darauf würde nicht zu verzichten sein. Erspare man sich doch solch einen Fehler und setze das eigene Gut nicht ohne Grund aufs Spiel. Das wäre gewisslich besser als ein nicht enden wollendes Chaos zu favorisieren.

Gedanke

Ein die Dinge verwerfender Gegengenius ist schädlich

Für einen Menschen wie Mathias Schneider besteht der wahre Weg in der Fortsetzung des bereits eingeschlagenen Weges. Er hat diesen seit vielen Jahren nun schon begangen und findet sich dabei zunehmend besser auf ihm zurecht. Was er erreicht hat, das ist auch darum geschehen, weil er beständig dabei geblieben ist. Zuweilen hat er sich sogar auf seine bisherigen Werte berufen, auch wenn diese heutzutage für andere Menschen kaum noch wichtig sind.

Auch seine Beschäftigungen setzt er auf diese Weise fort. Manches Gesellenstück hat er da bereits abgeliefert. Hat er damit auch nicht wirklich zu einer eigentlichen Anerkennung bei anderen Menschen gefunden, so besteht er doch darauf, das zu tun. Für ihn ist das Verwerfen und Aufgeben eigener Dinge etwas Verkehrtes.

Schneider glaubt es, dass der Mensch ein konsistentes Wesen eignet, welches freigesetzt werden möchte. Das Dasein eines Menschen soll im Mindesten eine Lehre für diesen sein. Man kann sich erproben. Da soll man etwas auf die Beine stellen, was grundsätzlich für wertvoll und wichtig von uns befunden werden kann.

Impuls

Ein Fehler und dessen Beliebigkeit

Jede Handlung wird eine sein, welche den Gegebenheiten dieses Kosmos genügt. Der jeweilige Erfolg dabei ist durchweg als bedingt aufzufassen. Ein wahrer Wert davon wird keineswegs ohne Grund gegeben sein. Man braucht zudem eine gewisse Ausstattung mit Gütern für sich, wenn etwas Brauchbares gelingen soll.

Dagegen wird alles Falsche unbedingt sein. Es ist regelrecht beliebig. Stellt man die Dinge klar, fallen die Falschheiten daran auf. Dann erkennt man deren Hinfälligkeit gewisslich und wird diese wahrscheinlich auch ausmerzen können.

So hat Schneider es bei Werke getan, dass er zuerst einmal das Gegebene vervollständigt hat, bis ihm dann diese zufällig gegebenen Dinge daran aufgefallen sind. Da hat er manche Sache von Beliebigkeit endlich erkannt und diese mit kausaler Logik bekämpft. Das hat ihn geschult. Da ist er von Mal zu Mal wiederum in sich gegangen und hat es einfach etwas präziser bestimmt, was seine Sache ausmacht.

Er hat es sich zuvor in einer freizügigen Weise aufnotiert, was ihm an Sinnigem und vielleicht auch an Unsinnigem eingegeben gewesen ist. Dann hat er die Riemen bei sich fester gezurrt, freilich nicht ohne dabei auch etwas von seinen Gütern aufzugeben, wenn das erforderlich gewesen ist. So hat er mit Strenge gegenüber sich selbst seine Dinge schon ein Stück weit in Ordnung gebracht, wenngleich das nichts Leichtes für ihn ist. Manches Gute hat er so auf diesem Weg verloren, aber doch auch vieles für sich abgesichert.

Diese Phase der Selbstfindung währt an. Sie hat es mit sich gebracht, dass er es sich zu überlegen hat, wie es heute ist. Dann, wenn seine Dinge vor Ihren Augen in einer klaren Weise erscheinen, wird sich das alles bereits ausgezahlt haben.

Mit Zuhilfenahme einer eigenen Art der Sprachgestaltung geht er da mit Worten um und richtet sich innerlich darauf aus, was ihm eingegeben ist. Das hat ihm bisher schon so manches möglich gemacht. Kein anderes Mittel als dieses eine setzt er so hingebungsvoll und zeitaufwendig für seine eigene Sache ein. Es unterstützt und verstärkt seine Tatkraft, dass er hieran verweilt und sich so endlich auf sein eigenes Dasein besinnt.

Impuls

Zu einer gewissen Thematik finden

Hat ein Mensch erst einmal das Eigentliche seines Lebens im Alltag verwirklicht, so wird er mit einiger Sicherheit damit zufrieden sein. Es macht das Glück eines Menschen aus, dass ihm etwas gelingt, was für diesen auch wirklich wertvoll und wichtig ist.

Man erkenne das, was uns selbst Freude bereitet. Es soll vom eigenen Geschmack zeugen, was man dazu für sich erwählt. Dieser Geschmack sollte nicht allein nur auf der Zunge liegen. Das Gesicht der Dinge wird durch eine Beachtung des Gesamten samt dessen Zusammenwirken zu erkennen sein.

Impuls

Das Gegebene als Aufgabe

Ein Mensch hat in seinem Dasein etwas für sich, was er dazu braucht, um selbst zu bestehen. Er benötigt dies, um so zu leben, wie er das tun möchte. Ausgehend von der Güte einer eigentlichen Ausstattung haben wir Menschen das Bestreben, mit diesem Dasein hinreichend gut klar zu kommen. Wir werden aber keine Güter auf Dauer besitzen, ohne dazu fähig zu sein, uns diese zu erhalten.

Es sozialisiert sich der Mensch im eigenen Umfeld so, wie er das gerade kann. Dadurch bedingt geschehen Entwicklungen. Manche Leute passen besser zueinander als andere.

Quadrotypie Kaustubha, CGP nach einem Aquarell

Sprachgestaltung

Zur Verständigung mit anderen Leuten etwas Geeignetes beitragen

Für den Autor Schneider ist es wahr, dass ein Mensch für sich allein zu sehen und auch so zu verstehen sein wird. Als Einzelperson besitzt dieser einen eigenen Bereich, innerhalb dessen er zeitweise in Klausur mit sich gehen kann. Das macht er so, wann immer das für ihn erforderlich geworden ist. Den Zeitpunkt dafür hat er stets selbst bestimmt. Er ist diesbezüglich keineswegs einen Vertrag mit anderen Menschen eingegangen oder hat sich gar zu etwas verführen lassen, was nicht seinem Sinne nach richtig sein würde.